Wer sich einem gesunden Dampfbad hingeben möchte, muss nicht unbedingt das Haus verlassen. Eine Dampfdusche im eigenen Bad ist genauso gesund und vor allem jederzeit bequem zu erreichen. Und kostet nicht mal Eintritt.

Führende Hersteller wie Duravit, Repabad oder Artweger bieten Dampfduschen für ein oder zwei Personen an. Je nach Modell wartet so ein modernes „Caldarium“, wie die Römer ihr Schwitzbad nannten, mit allerlei Wellness-Extras auf.

 

 

Dampfdusche Duravit von Philippe Starck

Duravit etwa ließ seine „St.Trop“ genannte Dampfdusche von Philippe Stark kreieren.

Dampfdusche Duravit St Trop
Dampfdusche St. Trop – gesundes Dampfen im starken Design

Der französische Designer beließ den Korpus schlicht und quadratisch, das Modell kommt mit einem Quadratmeter Grundfläche aus. Bei der Tür allerdings zeigt der Künstler seine Klasse.

Sie stellt einen Bilderrahmen dar, der Hintergrund bleibt weiß: Der Duschende selbst wird zum Motiv und vollendet das Bild. Passend illuminiert wird das Naturgemälde durch ein in die Decke integriertes Leuchtband und selbstverständlich durch Starck-Armaturen inklusive eines extravaganten Hockers.

 

 

Dampfduschen Repabad – Vielfältige Kombinationsmöglichkeiten

Dampfdusche Repabad
Individuelle Lösungen bei Repabad

Der Wendlinger Hersteller Repabad hingegen setzt auf Individualität und solide Verarbeitung bis ins kleinste Detail. Als

Grundausstattung geben die Spezialisten ihren Wellnessduschen veredelte Echtglasabtrennungen, weißes Volllicht, ein elektronisches Bedienfeld und bündige Beschläge mit.

Bei Repabad stellt der Kunde sich seine Dusche aber grundsätzlich so zusammen, wie er das möchte. Zur Auswahl stehen Soledüsen, therapeutisches Farblicht, zusätzliche Nebeldüsen sowie diverse Kaskadenduschköpfe.

 

 

Redaktions-Tipp:

Sebastian
Sebastian van Dré empfiehlt:

Kein Wellnesstempel verzichtet heute noch auf ein Dampfbad.Nicht ohne Grund: Dampfbaden entschlackt den Körper, stärkt die Abwehrkräfte und soll obendrein allerlei Beschwerden lindern.

Empfohlen wird ein Dampfbad bei Stress, Schlafstörungen und allgemeiner Muskelverspannung. Dampfbäder und Dampfduschen helfen bei rheumatischen Gelenkbeschwerden, Durchblutungsstörungen der Haut, Neurodermitis sowie allgemein bei trockener Haut. Auch bei Niedergeschlagenheit und leichten Depressionen kann ein Gang durch den Dampf helfen. Die Tradition des Schwitzbades mit aufgegossenem Wasser reicht bis in die Antike zurück. Was damals allerdings dem privilegierten römischen Bürger oder der türkischen Oberschicht vorbehalten blieb und in späteren Jahrhunderten lange Zeit nur in Saunalandschaften gegen entsprechenden Eintritt zu haben war, hält jetzt Einzug in die deutschen Badezimmer.

 

Dampfduschen von Artweger: Module für jeden Geschmack

Dampfdusche Artweger Body_Soul
Dampfdusche Body & Soul von Artweger mit Farblicht

„Body & Soul“ nennt der österreichische Duschenspezialist Artweger seine Dampfduschenreihe. Das besondere an der Alpencaldarien: Die Reihe ist modular aufgebaut – und lässt kaum Ausstattungswünsche offen. Bereits bei der Basisversion kann der Kunde zwischen Einzelsitz, Hocker oder Sitzbank wählen, Dampf- und Aromadüsen haben alle Artweger-Dampfduschen. Je nach Geschmack lässt der Kunde zusätzliche Module, etwa Musik, Farblicht und integrierte Kopfbrause, installieren.

 

 

Optimale Wirkung bei niedrigen Temperaturen

Fürs Dampfduschen gelten etwa die gleichen Regeln wie für die Sauna. Vor dem Dampfbaden empfiehlt sich eine gründliche Reinigung mit Seife oder Shampoo. Die Dampfdusche entfaltet bei 35 bis 50 Grad die optimale Wirkung, länger als 15 bis 20 Minuten pro Durchgang sollte das Vergnügen nicht dauern. Der eigentliche Effekt für den Kreislauf entsteht durch die Wechselbäder, also: kalt duschen nach dem Dampf. Dann ein wenig ausruhen, und das Ganze von vorne. Gerade in der kalten Jahreszeit eine echte Wohltat …