Für schöne, moderne Bäder werden heutzutage sogar Zimmer umgebaut, um dem Bedürfnis nach Luxus, Entspannung und körperlichem Wohlbefinden Raum zu geben – moderne Bäder gleichen heute schon einmal einem privaten Spa. Neben dem ungebrochenen Trend zu schnörkellosem Design mit Stahl, Glas und Keramik werden immer mehr neue Bäder mit viel Wohnlichkeit eingerichtet: Holz, Leder, warme Farben und behagliche Bad Leuchten dominieren wellnessbetonte, moderne Bäder. Wenn schon keine Sauna, so lädt doch oft eine Dampfdusche, ein Whirlpool oder eine Massagebrause zu nachhaltiger und gesunder Entspannung.

 

 

 

Schöne, moderne Bäder – so geht’s:

Häufig sind Bäder noch immer kleine Räume, wenn auch in Zeitschriften und Katalogen stets weiträumige Bäder gezeigt werden. Umso wichtiger ist es daher, einige Einrichtungstipps zu beherzigen. Zunächst: Die Badmöbel prägen in Form und Material immer noch den Stil des Badezimmers. Dominant sind natürlich auch Wanne, Dusche, Waschbecken. Schöne Bäder entstehen auch mit einer freistehenden Wanne, die dem Raum einen eigenen Akzent verleiht. Auch in kleinen Bädern kann eine freistehende Wanne Einzug erhalten. Eine pfiffige Planung macht es möglich.

moderne Bäder
WC Bereich hinter Trennwand, warme Farben, wohnliche Akzente, große Fliesen und eine stimmige Farbwahl von Keramag

 

Moderne, schöne Bäder – 5 Tipps für ein ganzheitliches Einrichtungskonzept

schöne Bäder
Zarte Pastelltöne, hängende Möbel, Tageslicht und indirekte Beleuchtung von Keramag

 

  1. Wand- und Bodengestaltung unbedingt in die Neugestaltung des Badezimmers einbeziehen. Fliesen, Farbe, Tapete oder Putz passend zum Einrichtungsstil und zur Farbstimmung auswählen.
  2. Wanne, Dusche, WC und Waschbecken am besten aus einer Kollektion auswählen. Form, Farbe und Stil wirken dann harmonisch und stimmig.
  3. Moderne, schöne Bäder wirken weiträumig. Mit hängendem Mobiliar, einer ebenerdigen Dusche, großen Fliesen und XXL Spiegel mit Beleuchtung werden auch kleine Bäder optisch größer.
  4. Zeitlose Farben vs schrille Farben-Trends: wer sein Bad poppig und bunt gestaltet, kann sich schnell satt sehen. Dezente Farben bleiben länger modern. Besser: Dekomaterialien zu Farbakzente machen und nach Belieben einfach austauschen.
  5. Licht ist ein wichtiges Gestaltungselement. Dimmbare Beleuchtung, LED Spots, Strahler und Farbenwechsel sind ein Must-Have für moderne Bäder.

 

Tipp vom Badplaner:

BadplanerSehen Sie bei der Einrichtung das Bad als ein Gesamtgebilde. Das beginnt mit der Raumaufteilung. Im Badezimmer wird viel Stauraum gebraucht, raumteilende Wände könnnen neben Badregal und Unterschrank notwendige Nischen schaffen und den WC Bereich optisch vom Badezimmer trennen. Größer wirken Bäder, wenn die Fliesenformate groß sind und möglichst viel Bodenfläche im Bad sichtbar bleibt ohne durch Fugen unterbrochen zu werden. Perfekt eignen sich hängende Badezimmerschränke und eine bodengleiche Dusche. Optisch vergrößern auch Spiegelwände und Trennwände aus Glas. Eine ebenerdige Dusche braucht deutlich weniger Platz als eine Wanne – und hat den Vorteil, barrierefrei zu sein. Obendrein spart eine Dusche gegenüber einem Vollbad fast 60 Prozent Energie. Waschbecken sind mittlerweile auch im XS-Format zu haben, auch das spart Platz, genauso wie Rollcontainer, die gegenüber feststehenden Badmöbeln klare Vorteile haben.

 

 

Schöne Bäder: Behaglichkeit durch warme Materialien

Holz und warme Farben bringen Gemütlichkeit ins Bad. Tropenhölzer reagieren weniger empfindlich auf Feuchtigkeit. Dennoch werden auch heimische Hölzer veredelt. Eschenholz etwa wird durch Erhitzen zu Thermoesche. Auch eine entsprechende Lackierung macht Lärche oder Kiefer zu nassraumgeeigneten Echtholzfurnieren. Ob Echtholzfurnier oder Holzdekor entscheidet letztendlich das Budget. Für ein warmes Ambiente sorgen beide.

 

Holz ist Trend im Bad – Holzboden, extra lange Waschtischplatte aus Holz und beige-braune Accessoires machen das Badezimmer wohnlich von Axor

 

Moderne Bäder: Nicht ohne passende Beleuchtung

Neue Bäder sollen eine wohnliche Atmosphäre verbreiten. Eine große Rolle spielt dabei die Beleuchtung. Sinnvoll ist der Einsatz von Dimmern, dadurch lassen sich unterschiedliche Lichtstimmungen erreichen: Helligkeit bei der Körperhygiene, kuscheliges, warmes Licht beim Entspannen. Daher sollte auch nicht nur eine Lichtquelle installiert sein, Punktstrahler betonen dabei Details und setzen Akzente. Besonders wichtig ist, dass die Beleuchtung rund um den Spiegel das Gesicht schattenfrei ausleuchtet. Viele Markenhersteller setzen bereits auf das Thema Licht und entwerfen Produkte mit integrierter Beleuchtung: Dusche, Spiegel, Wanne und sogar WC – es werde Licht im modernen Bädern.

schöne Bäder
Beleuchtete Dusche von Axor. Licht und Wasser haben eine besonders inszinierende Wirkung.