Nassbereiche in der Wohnung stellen schon immer eine Herausforderung für die Wandverkleidung dar – bei Tapeten besteht die Gefahr der Schimmelbildung, Badfliesen bis unter die Decke sind eher was von gestern.

Eine aparte Lösung und eine immer beliebter werdende Wandgestaltung heißt: verputzen. Verputzte Wände in Verbindung mit Fliesen oder Mosaik machen sich im Bad besonders gut.

Doch welcher Putz eignet sich fürs Bad? Welche Putztechniken gibt es?  Und welcher Putz im Bad hilft gegen unliebsame Schimmelbildung und Feuchtigkeit?

 

 

 

 

Putz im Bad – Mineralputz atmet

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Kalk-Marmor Putz im Bad. Foto: www.farbrat.de
Die Lösung sind Mineralputze auf Basis von Kalk und Zement. Ihr Vorteil: Ein Putz im Badezimmer aus diesen Rohstoffen verfügt über ausgezeichnete bauphysikalische Eigenschaften. Mineralputz eignet sich wunderbar für intensiv genutzte Räume, denn er weist Schmutz ab, ist unempfindlich gegen Feuchtigkeit und glänzt durch lange Lebensdauer. Die Entscheidung, welcher Putz im Bad die Wände ziert, fällt schwerer als gedacht. Soll es Rauputz sein oder glatter? Möglicherweise sogar mit Struktur? Mit Farbton oder ohne? Oder soll gar mit spezieller Wischtechnik die Farbe später direkt auf den Putz im Bad aufgetragen werden? Auch die verschiedenen möglichen Materialien machen die Antwort auf die Frage, welcher Putz im Bad der richtige ist, nicht einfacher: Marmorputz oder Kunstharzputz, Mineralputz oder doch lieber Buntsandsteinputz, Textil- oder Naturfaserputz sind nur ein paar Beispiele für moderne Materialien zur Badgestaltung.
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Edelputz und Designputz sind die Must-Haves der Putztechnik

Der Hersteller Viero bringt einzigartige Designputze auf den Markt. Mit sechs außergewöhnlichen Putztechniken wie Cemento, Stone, Wood, Krakkle, Travertine und Corduroy zeigt Viero wie moderner Edelputz im Bad und übrigen Wohnraum aussehen kann. Erhältlich sind die Dekorationsputze über Oberflächenwelt in Berlin.

Putz im Bad als Designelement der Badgestaltung

putz-bad-fugenlosWer es extravagant liebt, kann den Putz im Bad auch als Gestaltungselement einsetzen. Als Kontrast zu Fliesen oder Spiegel, zu Waschtisch oder Bidet lassen sich sowohl an der Wand als auch am Boden mit umrahmendem Putz schöne Effekte erzielen.

Eine klassische Form der Wandgestaltung ist mittlerweile schon der Rauputz oder das Auftragen in einer speziellen Struktur.
Darüber hinaus lassen sich heute der Putzmasse auch Farben beimischen. Beliebte Farbtöne sind Weiß, Türkis, Blau, Grün und Brauntöne sowie Orange in allen Schattierungen. Putz im Badezimmer unterstreicht auch den individuellen Wohnstil – mediterran, klassisch, futuristisch, rustikal oder verspielt.

Putz im Badezimmer – Weisskultur von Farbrat

Farbrat ist eine Gemeinschaft von Malermeistern und Gestaltern, die jedes Jahr eine „Wand des Jahres“ vorstellen. Besonders erwähnenswert finden wir die „Weisskultur“ – eine Hommage an die sanften Weißnuancen. Zoom durch Anklicken aufs Bild

 

 

Putz im Bad anbringen – Heimwerker Vorsicht

Der Putz im Badezimmer sollte nicht einfach so auf Wand und Decke angebracht werden, eine spezielle Grundierung, so genannter Tiefengrund, ist notwendig. Abgesehen davon, dass Verputzen eine gewisse Übung voraussetzt und eher dem Fachmann vorbehalten bleiben sollte – zumal der garantiert, dass der Putz im Bad nicht gleich wieder von der Wand fällt.
Wer keinen farbigen Putz verwendet, kann direkt auf den Putz Farbe anbringen. Auch hier sollte eine spezielle Feuchtraumfarbe eingesetzt werden, hochwertige, wasserfeste Latexfarbe ist hier die erste Wahl. Achten Sie auf gute Qualität, denn die Farbe muss ja richtig decken und ist permanent Feuchtigkeit ausgesetzt.